weibliche C2 Jugend

02.04.2017: weibl. C2 - ---

Saisonrückblick weibl. C2 2016/17

Ein wahrlich „meisterliches“ Jahr

Jetzt am Ende der Saison stand mit dem Gewinn der Bezirksligameisterschaft mit 17 Siegen und nur einer Niederlage ein   außerordentlicher Erfolg für unser Team. Da ist es doch mal Zeit für einen Saisonrückblick:

 

Wie war die Ausgangssituation vor einem Jahr?

Es ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her, dass sich sechs Spielerinnen der HG Remscheid unserem Team anschlossen, da sich in Remscheid eine Mädchenmannschaft auflöste. Zu uns kamen Jule P., Dina, Tabea, Luise, Stephie und Jule V.. Jule P. verließ zu Beginn der Saison unser Team und ging aus Altersgründen in unsere C1. Es blieben also noch fünf neue Spielerinnen, die unser Team wirklich menschlich und handballerisch bereicherten. Von Anfang an stimmte die „Chemie“ zwischen unseren bisherigen Spielerinnen und unseren Neuzugängen. Jetzt nach einem Jahr lässt sich wirklich sagen, dass diese „Runderneuerung“ unseres Teams für alle Beteiligten eine „win-win-Situation“ war.

So ging unser Team mit insgesamt 14 Feldspielerinnen und 3 Torhüterinnen als das jüngste Team der Liga in die Saison.

 Wie lief die Saison?

Das Saisonziel für diese Saison war durchaus ambitioniert. Unser Team wollte schon unter die ersten Drei der Tabelle kommen. Klarer Favorit auf die Meisterschaft waren aber die Mädels von der TB Wülfrath. Und nach den ersten vier Saisonspielen lagen die Wülfrather Mädels Dank des deutlich besseren Torverhältnisses auch vor unserem Team.

Doch am fünften Spieltag übernahmen unsere Mädels mit einem klaren Sieg im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Wülfrath die Tabellenführung und gaben diese dann im Verlaufe der Saison auch nicht mehr her. Bereits am vorletzten Spieletag konnte sich unser Team die Meisterschaft sichern und es folgte dann noch zum krönenden Saisonabschluss mit 41:8 gegen die SG Langenfeld der höchste Sieg unseres Teams überhaupt in dieser Saison, der gleichzeitig auch der höchste Sieg in unserer Liga überhaupt war.

 Gab es ein Saisonhighlight?

Ja natürlich – sogar mehrere – aber, wenn man von dem „Highlight sprechen möchte, dann war das ohne Zweifel der 13 Tore Sieg unseres Teams gegen den Tabellenführer aus Wülfrath und der damit verbundenen Übernahme der Tabellenspitze. Solch ein überzeugender Sieg gegen eine wirklich gute Mannschaft war nicht vorherzusehen.  

Aber auch die beiden Spiele gegen Ohligs, die gegen unser Team jeweils größtenteils unerlaubterweise ihre Oberligamannschaft haben spielen lassen, waren großartig. In drei Halbzeiten konnte unser Team gut mit diesem absoluten Klasseteam mithalten, nur die zweite Hälfte beim Auswärtsspiel in Ohligs ging klar an den Gastgeber.

 Gab es auch Tiefpunkte?

In einer insgesamt sehr guten Saison unseres Teams gab es natürlich auch das eine oder andere schwächere Spiel. Dabei fiel auf, dass unsere Mädels diese „Schwächephasen“ sich gerne gegen vermeintlich nicht so starke Teams genommen haben. Der Vohwinkeler STV hatte sein mit Abstand bestes Spiel auf jeden Fall gegen unser Team gemacht und am Ende konnten sich unsere Mädels mit Ach und Krach so gerade noch mit drei Toren Unterschied durchsetzen. Bei der HSG Eller gab es zwar einen klaren Sieg unseres Teams, aber über dieses Spiel decken wir lieber „den Mantel des Schweigens“.  Aber das war es dann auch schon mit den „Tiefpunkten“. Gegen alle anderen Gegner gab es klare Siege, die man sich auch gut anschauen konnte. Und mit dem TB Solingen, dem WMTV Solingen und der HSG Velbert/Heiligenhaus waren drei weitere Mannschaften in der Liga am Start, die man auf gar keinem Fall auf die leichte Schulter nehmen durfte. Gegen alle drei Mannschaften mussten unsere Mädels voll konzentriert zur Sache gehen, ansonsten hätte es in dieser Saison auf jeden Fall mehr als nur eine Niederlage für unser Team gegeben.

 Wie sieht die spielerische Entwicklung des „Meisterteams“ aus?

Das Prunkstück unseres Teams war auch in der abgelaufenen Saison die Abwehr. Kein anders Team in unserer Liga hat so wenige Gegentore (13 im Schnitt pro Spiel) kassiert, wie das unsere.  Auch in Sachen Torverhältnis steht unser Team mit „+ 138“ an der ersten Stelle. Bei den „selbst geworfenen Toren“ steht unser Team „nur“ an der dritten Stelle. Doch 22 Tore im Schnitt pro Spiel sind auch nicht gerade schlecht.

Unser Hauptproblem vor dieser Saison kann man unter einem einzigen Schlagwort benennen: „Standhandball“.

Hier galt es den Hebel der Veränderung im Training und auch bei der Mentalität unserer Mädels anzusetzen. „Bewegung ohne Ball“ war und ist hier die „Zauberformel“ für unser Team. Gerade in den letzten Wochen hat sich da aber einiges zum Positiven für unser Team getan und wir dürfen alle zuversichtlich sein, dass sich da noch einiges tun wird.

Großartig ist nach wie vor auch die Konstanz, mit der unser Team spielt. In dieser Saison gab es nicht eine unnötige Niederlage. Die einzige Niederklage unseres Teams beim Rückspiel in Wülfrath war nicht zu verhindern und hatte an diesem Tag ganz spezielle Gründe.

Viel wichtiger aber als unsere „spielerische Linie“ ist es, dass unsere Mädels als „ein Team“ auftraten, dass es keine „Grüppchenbildung“ und „Zickerei“ gab und dass jede der anderen den Erfolg gönnte und dass sich unsere Mädels gegenseitig positiv puschten.

 Ein Ausblick in die Zukunft

Bis zu den Sommerferien wird es noch keine Verschnaufpause für unser Team gegeben. Ab sofort steht die Vorbereitung auf eine höchst anspruchsvolle Qualifikation für die Ober- bzw. Verbandsliga für unser Team an. Hier ist das Erreichen der Verbandsliga das erklärte Ziel für unser Team. 

Personell ändert sich nicht so viel, wie im letzten Jahr: Dalina hat ihre Karriere nach vier guten Jahren in unserem Team beendet und schon seit einigen Wochen gehört Judith zu unserem Team und bereichert dieses als variabel einsetzbare Spielerin im Rückraum und auf den Außenpositionen.

Wünschenswert wäre es auch, wenn sich unsere Mädels im Bereich „Ausdauer“ noch bis zum Beginn der nächsten Saison verbessern könnten, damit man sich weiter auf dem Weg zum „Tempohandball“ entwickeln kann.

Jede unserer Mädels hat noch ein enormes Entwicklungspotential und auch als Mannschaft kann sich unser Team noch erheblich steigern. Hier gilt es den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, damit auch die zweite Saison in der C-Jugend eine erfolgreiche werden kann.

 

Zum „Meisterteam“ 2016/17 gehörten:

Tor: Tabea Zimmermann, Charlotta Hocker und Dalina Ladewig

Außen: Jenny Krupa, Tabea Stengel, Marcie Hilbers, Pia Grosche, Dina Abou-Rakha und Luise Jakobeit

Kreis: Finnja Kaplan, Nele Großbischowski und Lucy Kreimendahl

Rückraum: Judith Bona, Stephie Lupungu, Hannah Dahlmann, Jule Voss, Savannah Düring und Kim Berghaus

 

 

Zum guten Schluss gilt es „Danke“ zu sagen an:

 

Michael Voss und Carsten Kreimendahl, dafür, dass beide uns immer als Zeitnehmer bei allen Spielen unterstützt haben.

 

Silke Voss, die das Training spontan übernommen hat, wenn das Trainerteam mal nicht konnte.

 

Andreas Krupa, der sich um die Präsenz unseres Teams auf unserer HSG-Homepage kümmerte und als unser Teamfotograf fungierte.

 

Thomas Düring, der als „Mädchen für alles“ immer bereitstand und mit seiner eigenen Mannschaft auch als Freundschaftsspielgegner unserem Team zur Verfügung stand.

 

Ines Engstfeld, die als Jugendwärtin immer ein offenes Ohr für die zahlreichen Belange unseres Teams hatte.

 

Alle Eltern – die unser Team durch zahllose „Taxidienste“ und durch die Übernahme einiger „Kiosk-Dienste“ unterstützt hatten.

 

Vor allem aber auch: UNSEREN TOLLEN MÄDELS, die in der abgelaufenen Saison voll mitgezogen haben und immer zahlreich und motiviert beim Training und Spiel mit dabei waren.

 

 

So freuen wir als Trainerteam uns schon auf die nächste Saison mit unseren „Meistermädels“

 

                                               Conny + Stefan Berghaus